Wissenschaftler aus aller Welt werden in Wels über den Ritter-Kaiser sprechen

Mit der im März stattfindenden „Museums-Roas“ zum 500. Todestag von Kaiser Maximilian I. werden in Wels die Feiern zum Jahr „des letzten Ritters“ eingeläutet, der bekanntlich am 12. Jänner 1519 in der Burg gestorben ist. Dadurch hat er Wels eine dauerhafte Erwähnung in den Geschichstbüchern gesichert.

von Kurt Guggenbichler

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Auf den Spuren des großen Kaisers wandeln

Maximilian? – Peter Hoffmann, der Betreiber des Kaffeehauses auf dem Welser Stadtplatz, stutzt: „Kenne ich nicht. Wer soll das sein?“ Hoffmann kommt aus Steyr, lebt aber schon seit 17 Jahren in Wels.

Wie ihm ergeht es sogar so manchem gebürtigen Welser, wie ich bei einer Blitzumfrage feststellen musste. Um mehr über Kaiser Maximilian zu erfahren, der sich öfter in Wels aufgehalten haben dürfte als die Geschichtsforschung bisher angenommen hat, könnten Interessierte ab 22. März auf den Spuren des großen Kaisers wandeln: bei Stadtführungen, die jeden zweiten Freitag im Monat angeboten werden.

Internationale Wissenschaftler werden vom 23. März bis zum 11. April im Kulturzentrum Herminenhof über das Leben Maximilians diskutieren, den die Historiker auch als „ersten Medienkaiser“ bezeichnen. Er hat nämlich schon die neue Druckkunst für sich zu nutzen gewusst, weshalb sich viel Material über seine Person erhalten hat.

Beinahe ganzjährige Sonderausstellung

Beinahe ganzjährig wird es ab März auch eine Sonderausstellung über Maximilian in der Burg geben. Vom Erker der Burg aus soll Maximilian immer gern den Flug seiner Falken beobachtet haben und dies auch noch kurz vor seinem Tod, heißt es in der Überlieferung. Auch Münzen und Sondermarken wird es geben.

wochenblick zeitung oberösterreich

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