Vorschusslorbeer im Handelsstreit, Neue Steuervorschläge der OECD

Die Bilanzsaison läuft an in den USA. Eine Party wird das aber kaum werden, auch hier hinterlässt der Handelskonflikt seine Spuren – auch wenn es am Freitag wieder einmal Entspannungssignale gab. „Wir erwarten, dass die Zolleffekte erstmals deutlich in den Gewinnen pro Aktie der S & P-500-Unternehmen sichtbar werden“, sagt Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege bei der DWS. Um 4,1 Prozent sollen die Gewinne im S & P 500 laut Datendienst FactSet im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum schrumpfen, es wäre das dritte Viertel mit negativen Vorzeichen in Folge. Vor einem Jahr griff indes die Trump’sche Steuerreform in den USA, die Gewinne schnellten um über 20 Prozent hoch. An der Wall Street geht es also immer noch um Jammern auf hohem Niveau. In der Hoffnung auf ein amerikanisch-chinesisches Handelsabkommen verteilten die Anleger an der Wall Street zum Wochenausklang jedenfalls erst einmal reichlich Vorschuss-Lorbeeren. Der Dow Jones Industrial überwand zwar kurzzeitig die Marke von 27.000 Punkten und kam damit wieder in Blickweite seines im Juli erreichten Rekords von 27.398 Punkten. Zum Handelsschluss behauptete er aber nur einen Kursgewinn von 1,21 Prozent auf 26.817 Punkten.

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