Entwicklung des Lebens und natürliche Werte

(Jürgen Fritz, 24.08.2019) Jenseits von Relativitätstheorie und Quantenmechanik wird das moderne Naturbild durch eine dritte große Theorie ergänzt: die Komplexitätstheorie als Fortsetzung der Chaostheorie. Diese konnte nachweisen, dass es in der Natur schon unterhalb der Ebene von Lebewesen zu spontaner Strukturbildung kommt. Das widerspricht in lokalen Bereichen jenseits linearer Gleichgewichte eigentlich dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, welcher besagt, dass die Natur langfristig den Wärmetod sterben wird, dass sie von sich aus über viele, viele Milliarden Jahre alle Energiedifferenzen abbaut und damit alle Differenzierung und Komplexität weitgehend zunichte gemacht wird – der gleichsam sozialistische Zug der Natur. Lebende Systeme aber laufen dem innerhalb dieser großen Entwicklung auf lokaler Ebene entgegen. Und dabei passiert etwas zutiefst Faszinierendes.

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