Schwächelnde Konjunktur, Zinshoffnungen, Handelsgespräche, Gewinnüberraschungen

Allmählich zeichnet sich der Verlauf der Gräben in den transatlantischen Handelsbeziehungen schärfer ab. Die wettbewerbsrechtlichen Nadelstiche der Europäer gegen US-Unternehmen häufen sich. Soeben traf es den US-Chipriesen Qualcomm und den Versandhändler Amazon, dessen Praktiken auf der Plattform MarketPlace untersucht werden. Eine höhere Besteuerung der US-Techriesen wird konkreter, der Frieden des G7-Finanzminister-Gipfels in Chantilly ist brüchig. Wegen der Flugzeugsubventionen an Airbus droht die Trump-Administration über die Zölle auf Stahl hinaus weiter mit zusätzlichen milliardenschweren Belastungen von Importen aus Europa. Die deutsche Automobilindustrie ist hier schwer verwundbar — das bleibt, neben den wieder steigenden Ängsten vor einem harten Brexit, das Szenario, das Börsianer über die teils schlechten Quartalsergebnisse hinaus beschäftigt. Eine schwache Konjunktur und ein massiver Zollkonflikt mit den USA — das wäre Gift für die Aktienkurse deutscher Exporteure. Die Zinsversprechen der Fed aber halten die zugrunde liegende Stimmung hoch, der DAX hat während der Woche deshalb nur leicht verloren und konnte sich zum Wochenende hin leicht erholen. Der Leitindex schloss mit 0,3 Prozent im Plus bei 12.260 Punkten.

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