Überraschender Zustrom zu FPÖ

Die „Jetzt erst recht-Bewegung“ schlägt sich auch bei den Parteimitgliedschaften nieder

Sebastian Kurz hat es übertrieben. Sein Machtstreben mit der Entlassung des Innenministers Herbert Kickl dürfte zu weit gegangen sein. Er hat mit seinem mittlerweile legendär gewordenen Spruch „genug ist genug“ wohl anderes gemeint haben, für weite Teile der Bevölkerung ist es nun auch genug.

Das Spiel um die totale Kontrolle der ÖVP mit der Entmachtung der Bünde und ÖVP-Landeshauptleute hat er vor der letzten Nationalratswahl gewonnen. Das Spiel um die totale Kontrolle der österreichischen Republik stößt nun aber auf massiven Widerstand.

Nicht nur dass er sich am Montag einem Misstrauensantrag stellen muss auch die offenbar intendierte Zerstörung der FPÖ findet nicht statt.

30 % mehr Parteieintritte als Austrittserklärungen

Die Freiheitlichen verzeichnen in den letzten Tagen einen bisher nicht gekannten Zustrom. Natürlich gibt es durch die mediale Skandalisierung bewirkte Austritte aus der Partei, wesentlich höher aber ist die Zahl derer die die allseits angegriffenen Freiheitlichen unterstützen wollen.

„Wir haben um über dreißig Prozent mehr Parteieintritte als Austrittserklärungen“ freut sich Generalsekretär Christian Hafenecker. Das „Jetzt erst recht“ ist offenbar weit mehr als eine Werbeparole. Die von den Gegnern der FPÖ geplante Demoralisierung und Demotivierung der FPÖ-Sympathisanten schlägt genau ins Gegenteil um. Das werden Kurz & Co nun auch am Sonntag bei der EU-Wahl zu spüren bekommen.

[Autor: W.T. Bild: FPÖ/Ruttinger Lizenz: –]

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